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Sonntag, 19 November 2017

 

Ausbildung & Termine


Kurse nach dem Muster Weiterbildungs-Curriculum der Bundesärztekammer zur Erlangung der Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin.
Praktikas, Seminare, Themenfortbildung

Tätigkeitsschwerpunkt "Ganzheitliche Schmerzbehandlung“ bei der Deutschen Akademie für Ganzheitliche Schmerztherapie e. V .

  Zu den Kursterminen                                                                                                

 

Ärzteliste nach Postleitzahlen


Auswahl an Ärzten für die Bereiche Schmerzmedizin und Akupunktur
(Human- und Zahnmedizin)

Hier finden Sie eine nach Postleitzahlen sortierte Auswahl von Human- und Zahnmedizinern, die sich auf die ganzheitliche Therapie von Schmerzen spezialisiert haben bzw. sich in diesem Gebiet fortgebildet haben.

  Zu den Listen                                                                                              

 

Altersübergreifende Palliativmedizin


Wir betreten Neuland

Vor acht Jahren wurde die Idee geboren, vor sieben Jahren wurde dann das Zentrum für
altersübergreifende Palliativmedizin am Uniklinikum
in Homburg gegründet ...


  Zum Beitrag                                                                                             

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Pharmakologische Schmerztherapie
Der chronische Schmerz in der Zahnarztpraxis
Zusammenfassung: Die pharmakologische Schmerztherapie gilt wohl mit als das wichtigste Element einer multimodalen Schmerztherapie ...
Botulinumtoxin in der Schmerztherapie
Detektion an den richtigen Injektionsstellen
Am 29. März 2003 fand in Ludwigsburg das Seminar 'Der Einsatz von Botulinumtoxin in der Schmerztherapie' statt ...

 

 

 

 
Werden Sie Mitglied  

Vorteile Ihrer Mitgliedschaft: Bei unserer Akademie erhalten Sie eine berufsbegleitende Ausbildung und als Mitglied das Diplom zum Tätigkeitsschwerpunkt „Ganzheitliche Schmerzbehandlung“. Neben unserem Curriculum erkennen wir auch großzügig bereits von Ihnen anderweitig absolvierte spezielle Schmerz-Fortbildungsstunden komplett an. Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Leistungen in unserem Merkblatt zum Tätigkeitsschwerpunkt „Ganzheitliche Schmerzbehandlung“.

Weitere Vorteile:
Sie erhalten die Zeitschrift Schmerzmedizin - Angewandte Schmerztherapie und Palliativmedizin 6mal jährlich.
Außerdem sind die Teilnahmegebühren für Fortbildungen  für Sie reduziert

 

A+ R A-

 

Ganzheitliche Schmerzbehandlung in der Zahnarztpraxis

 

Der enormen Zunahme chronisch schmerzkranker Patienten wird im Fachbereich der Analgesiologie mit fundierten Ausbildungsgängen im Bereich unterschiedlicher schmerztherapeutischer Maßnahmen begegnet. Dabei wird größten Wert auf eine umfassende Qualitätssicherung gelegt.

 

Statistiken belegen eindeutig, dass bei differenzierter Betrachtung einzelner Schmerzlokalisationen der Kopfbereich eindeutig überwiegt. Spezialisten der Schmerztherapie stellen dabei immer wieder fest, dass gerade im Fachbereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde besonders häufig auslösende Ursachen für akute und chronische Schmerzzustände des gesamten Organismus zu finden sind. Dabei handelt es sich nicht allein um zahnbezogene Schmerzen. Immer mehr Patienten stellen sich mit gravierenden funktionell bedingten Kopfschmerzen in der Praxis vor. Darüber hinaus ist belegt, dass auch die Fallzahlen von atypischen Zahn- und Gesichtsschmerzen ständig zunehmen.
Bei derartigen Schmerzzuständen ist der Zahnarzt häufig überfordert, da dem Schmerz in der universitären Ausbildung nicht der Raum eingeräumt wird, der ihm aufgrund der Epidemiologie eigentlich gebührt. Neben mangelnden Grundkenntnissen in der Physiologie und Biochemie der Schmerzentstehung und der Schmerzverarbeitung fehlt es immer wieder auch an einem fundierten Wissen in der Diagnose und in der differenzierten Schmerztherapie.

Die Deutsche Akademie für Ganzheitliche Schmerztherapie e.V. (DAGST) hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht Zahnärzten eine spezielle und fundierte Ausbildung zum zahnärztlichen Schmerztherapeuten anzubieten. Diese kann mit dem Diplom „Tätigkeitsschwerpunkt Ganzheitliche Schmerztherapie“ abgeschlossen werden.
Diese einmalige Ausbildung soll neben wichtigen Grundlagen zum Thema Schmerz ein breites Spektrum klassischer und naturheilkundlicher Methoden der Schmerzdiagnose und Schmerztherapie vermitteln. Nach dieser Ausbildung soll der Zahnarzt in der Lage sein, seine Patienten im Netzwerk mit ausgebildeten Schmerztherapeuten einer möglichst raschen und suffizienten Schmerzbehandlung zuzuführen. Außerdem können fachbezogene Schmerzprobleme in der Zahnarztpraxis über ein breitgefächertes Repertoire therapeutischer Maßnahmen effektiver beseitigt werden.

Ausbildungsinhalte

Die Inhalte orientierten sich an der Qualifikation Schwerpunkt Schmerztherapie STK/DGfA und wird 200 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten umfassen. Besonderer Wert wird dabei auf eine praxisnahe Umsetzung des erarbeiteten theoretischen Wissens gelegt. Die Ausbildung wird mit einem Prüfungskolloquium abgeschlossen. Aus Gründen der Qualitätssicherung sind im Anschluss regelmäßige Fortbildungsseminare vorgesehen, um die spezielle Qualifikation zu erhalten.
In diesem Jahr beginnt in Berlin am 15. und 16. Oktober ein neuer Ausbildungszyklus mit einem Grundlagenkurs 1.

Das detaillierte Ausbildungskurrikulum "Ganzheitliche Schmerzbehandlung in der Zahnarztpraxis", die Programme und Anmeldungen zu den einzelnen Seminaren stehen für Sie online zur Verfügung.
Sichern Sie sich Ihren Vorsprung, indem Sie sich frühzeitig für diese einzigartige Ausbildung anmelden. Mitglieder der DAGST profitieren von einer reduzierten Kursgebühr. Nach Abschluss Ihrer Ausbildung werden Sie als Schmerztherapeut in speziellen Informationslisten für anfragende Patienten bei der DAGST geführt.

Ausbildungskurrikulum zum oro-facialen Schmerztherapeuten bei der DAGST

Problemstellung

Die Ganzheitliche Schmerzbehandlung führt im Fachbereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Deutschland leider noch ein Schattendasein. Schmerztherapeutische Maßnahmen erschöpfen sich beim Zahnarzt in der Regel in der alltäglichen Lokalanästhesie bei verschiedenen zahnärztlichen Eingriffen und in der Gabe von Acetylsalicylsäure-, Ibuprofen- oder Paracetamolpräparaten. Die Verordnung von Opioidpräparaten, selbst solchen, die nicht auf der Liste der Betäubungsmittel stehen (zum Beispiel Tramadol), erfolgt äußerst selten.

Dabei wird die Fachgruppe der Zahnmediziner mit am häufigsten mit diversen akuten aber auch chronischen Schmerzzuständen in ihrem Arbeitsgebiet konfrontiert. Dies belegt bereits eine repräsentative Umfrage zur Schmerzprävalenz des Mafo-Instituts aus dem Jahre 1992. Danach wurde bei einer Befragung unter 4000 repräsentativen Bundesbürgern der Kopfschmerz (ohne Migräne) mit 34% als die am häufigsten erlittene Schmerzart innerhalb eines 6 Monatszeitraums angegeben. Zahnschmerzen folgten mit 7% bereits an vierter Stelle.

Neben den alltäglichen akut schmerzhaften Zahnproblemen, welche glücklicher Weise sehr gut einer kausalen symptomatischen Therapie zugänglich sind, nehmen gerade in den letzten Jahren die Fälle an kaum oder schwer beherrschbaren chronischen Schmerzen in den Zahnarztpraxen stetig zu. Neben Patienten mit funktionell bedingten Schmerzen im Bereich des Kauapparates und Neuralgien lassen sich immer mehr Fälle mit sogenannten atypischen (idiopathischen) Zahn- oder Gesichtsschmerzen finden.

Die Ausbildung zum Schmerztherapeuten

Die Deutsche Akademie für Ganzheitliche Schmerztherapie e.V. (DAGST) hat sich deshalb zur Aufgabe gesetzt, dieses gravierende Defizit in der zahnärztlichen Schmertherapie zu beseitigen. Sie möchte als erste Schmerz-Gesellschaft allen Zahnärztinnen und Zahnärzten die Möglichkeit bieten, sich in auf einander abgestimmten Seminaren zum zertifizierten Spezialisten in spezieller Schmerztherapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ausbilden zu lassen. Dabei sollen zum einen die anatomischen, physiologischen und biochemischen Grundlagen der Schmerzentstehung, der Schmerzchronifizierung und der Schmerztherapie näher gebracht werden und zum anderen verschiedene, in der Zahnarztpraxis umsetzbare schmerztherapeutische Maßnahmen vorgestellt und in praktischen Seminaren umfassend geübt werden. Besonders wichtige Aspekte werden auch die spezielle Schmerzanamnese, die Befunderhebung und Diagnostik und die korrekte Dokumentation von Schmerzen in entsprechenden Schmerztagebüchern sein. Ganz wichtig: der Zahnarzt soll auf Grund seiner schmerztherapeutischen Ausbildung keinesfalls vorhandene schmerztherapeutische Einrichtungen ersetzen und überflüssig machen. Seine Tätigkeit soll vielmehr als Überbrückung und Unterstützung und damit als „Zuarbeit“ für vorhandene Institutionen verstanden werden.

Die DAGST strebt einen Ausbildungsstandard an, der sich an den bereits existierenden Richtlinien anerkannter schmerztherapeutischer Einrichtungen (zum Beispiel Qualifikation Schwerpunkt Schmerztherapie STK/DgfA) orientiert und zum Teil in Zusammenarbeit mit denselben durchgeführt wird. Die Gesamt-Ausbildung umfasst 200 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Diese sollen auf die Vermittlung theoretischer Grundkenntnisse wie auf Seminare mit praktisch therapeutischen Anwendungen entfallen. Bei allen Seminaren der DAGST wird künftig der Anteil der für diese Zertifizierung anrechenbaren Stunden getrennt in Theorie- und Praxisstunden ausgewiesen werden. Der Ausbildungsgang wird mit einem Prüfungskolloquium abgeschlossen und durch das Zertifikat „Tätigkeitsschwerpunkt Ganzheitliche Schmerzbehandlung in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ belegt. Zum Abschlusskolloquium müssen insgesamt 15 dokumentierte schmerztherapeutische Behandlungsfälle und deren Verlauf über mindestens 3 Monate auf speziellen Formularen dokumentiert werden. Nach bestandener Prüfung erfolgt die Aufnahme in die Liste der Schmerztherapeuten bei der DAGST.

Einen großen Stellenwert wird nach Abschluss der Ausbildung die Qualitätssicherung einnehmen. Dazu werden järhliche Auffrisch-Fortbildungsmaßnahmen (20 Stunden pro Jahr), der regelmäßge, jährlich mindestens sechsmalige Besuch von Schmertherapeutischen Kolloquien* und die Dokumentation von fünf schmerztherapeutischen Behandlungsfällen pro Jahr vorgeschrieben.

Das Führen der Praxisadresse in entsprechenden Schmerztherapeutenlisten der DAGST wird vom Nachweis dieser vorgeschriebenen Qualitätssicherungsmaßnahmen abhängen.

* In diesen bundesweit in der Regel monatlich stattfindenden Abendfortbildungen treffen sich schmerztherapeutisch tätige Kollegen unterschiedlicher Facharztgruppen, um Patientenfälle zu diskutieren und sich über den neuesten Stand schmerztherapeutischer Maßnahmen zu informieren.

Vorstand der Deutschen Akademie für Ganzheitliche Schmerztherapie

Ganzheitliche Schmerzbehandlung in der Zahnmedizin

Das Kurrikulum der Ausbildung ist online verfügbar.

Ihr Vorstand

 

 

 

Kontakt

DAGST

Deutsche Akademie für
Ganzheitliche Schmerztherapie e.V
Amperstraße 20 A
82296 Schöngeising
Tel.: 0 81 41 / 31 82 76-0
Fax: 0 81 41 / 31 82 76-1
E-Mail: kontakt@dagst.de

Vertretungsberechtigt:
1. Vorsitzender Chefarzt Dr. L. Distler

website by Helga Hansel Grafik & Design
www.munich-pixels.de

 

Weitere Informationen

Akademie-Fortbildungsbüro
Amperstraße 20 A
82296 Schöngeising
Tel.: 0 81 41 / 31 82 76-0
Fax: 0 81 41 / 31 82 76-1

DAGST Vorsitzende
1. Vorsitzender Chefarzt Dr. L. Distler (mit Ausbildungsberechtigung für die spezielle Schmerztherapie)

2. Vorsitzender Prof. Dr. med. Sven Gottschling

 

 

 

Spenden & Fördermitglied

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